Bauernhaus

Ein Bauernhaus
Ein Bauernhaus – finden Sie verschiedene Bauernhäuser in Deutschland

Auf der Suche nach den eigenen vier Wänden fällt der einen oder anderen Familie ein großzügiges Bauernhaus oft besonders auf.

Die Angebote für Immobilien sind heute sehr vielfältig, doch der Trend geht hin zum individuellen Wohnen. Eine Wohnung in der Stadt wünschen sich gerade Familien mit Kindern nicht mehr so stark, wie es noch vor einiger Zeit der Fall war.

Grund dafür sind fehlende Kenntnisse der Stadtkinder, die in ihrem Leben noch kein Schwein oder keine Kuh gesehen haben. Auch die stark befahrenen Straßen in den Städten sind alles andere als kinderfreundlich.

 

Das Bauernhaus als Alternative

Ebenfalls kann das Bauernhaus, ähnlich wie ein Einfamilienhaus, mit einem sehr großen Grundstück punkten, welches bei einem Bauernhaus reichlich Platz für Garten, Spielwiese oder einen eigenen kleinen Bolzplatz bietet. Allerdings sollte beim Kauf von einem Bauernhaus auch einiges beachtet werden. So fallen fast immer sehr viele Reparaturen und Renovierungsarbeiten an. Das Bauernhaus selbst, samt Grundstück kann zwar zu besonders günstigen Preisen erworben werden, allerdings sollten die Kosten für die Renovierungsarbeiten nicht unterschätzt werden.




Bereits vor dem Kauf eines Bauernhauses sollten diese zusätzlichen Kosten in die gesamte Finanzplanung mit eingerechnet werden, um die Finanzierungssumme von vornherein korrekt festlegen zu können. Andernfalls warten böse Überraschungen auf die künftigen Käufer eines solchen Bauernhauses. Viele Arbeiten trauen sich die künftigen Hausbesitzer vielleicht selbst zu, dadurch lassen sich die Kosten senken. Bei einigen Arbeiten, wie der Elektrik, sollte aber lieber der Fachmann beauftragt werden. Das bringt zwar höhere Kosten mit sich, aber sorgt letztlich für eine deutlich bessere Sicherheit. Alles in allem machen Bauernhäuser zwar zunächst viel Arbeit und verursachen auch entsprechende Kosten, können aber zu einem völlig neuen Lebens- und Wohngefühl verhelfen.


Bauernhaus und Denkmalschutz

  • Möglichst vor dem Kauf klären, ob das Bauernhaus unter Denkmalschutz steht.
  • Bei der Restaurierung nimmt man sich Denkmalschutz erprobten Architekten.
  • Vor Beginn der Ausführungsplanung einen Ortstermin mit dem zuständigen Beamten machen.
  • Das zuständige Amt ist in Deutschland in der Regel die örtliche „Untere Denkmalschutzbehörde„.
  • In den meisten Fällen ist die Denkmalschutzbehörde froh, das eines ihrer Objekte erhalten wird und nicht verfällt.




Restaurieren eines Bauernhauses

Natur erleben mit einem Bauernhaus
Leben in der Natur mit einem Bauernhaus?

Grundsätzlich ist erst einmal zu sagen, das man den Aufwand der Restauration bei noch so guter Vorbereitung nie genau abstecken können. Sie öffnen eine Wand oder eine Decke um Kabel oder ähnliches zu verlegen, und stellen dann fest, das zB. die Hölzer angefault oder schwammig sind. Oft ist auch die Gefachfüllung locker oder nicht mehr vorhanden. Oder es wird Feuchtigkeit festgestellt. Stellen Sie sich auf alles ein, denn es wird schlimmer. Oft hat man früher improvisiert und mit dem gearbeitet, was man hatte. Auch von den verlegten Leitungen erwarten sie bitte nicht soviel. Erfahrungsgemäß ist in den Bauernhäusern mehrmals umgebaut worden und das Leitungsnetz gestückelt ist. Größte Vorsicht ist deshalb gerade bei Elektro- und Gasleitungen geboten. Genauso wichtig ist der konstruktive Holzschutz, damit ihre Arbeit möglichst lange erhalten bleibt.

Was geht in Eigenleistung und was nicht?

Welche Arbeiten kann ich als Bauernhausbesitzer selbst machen, und wozu brauche ich einen Fachmann? Dabei spielt natürlich in erster Linie der eigene Beruf eine Rolle. Aber auch die handwerkliche Geschicklichkeit. Es gibt Arbeiten, bei denen man keine großen Grundkenntnisse braucht, um sie sinnvoll auszuführen. Andere wiederum brauchen ein Verständnis der technischen Zusammenhänge.

Arbeiten an der tragenden Teilen des Holzfachwerkes des Bauernhauses:

Grundsätzlich von erfahren Zimmerleuten ausführen lassen. Da zum einen die Holzverbindungen richtig gewählt und ausgeführt werden müssen. Zum anderen gibt es Druck und Zugkräfte in der Konstruktion die nicht überall ein einfaches Abschneiden und Ersetzen zulassen. Gerade im Dachbereich gibt es Bauweisen, die die verschiedensten Schübe und Drücke aufbauen. Manchmal kann das Ausbauen eines kleinen Holzes fatale Folgen haben.




Das Füllen der Holzgefache von Wänden und Decken:

Das ist eine der typischen Eigenleistungen. Je nach dem welchem Baustoff man hier verwendet, benötigt man zwar ein wenig handwerkliches Geschick, aber mit jedem Gefach werden sie besser. 🙂 Hervorheben möchte ich hier die Verwendung von Lehm. Denn Lehm hat einen riesigen Vorteil: alle Reste und Abfälle können wieder unter gerührt und verarbeitet werden.

Herstellen der Elektro- und Wasserinstallation:

Auf jeden Fall sollte hier ein Fachmann die Führung und Planung übernehmen, sowie das Erstellen der Verbindungen. Jedoch sind grundlegende Arbeiten wie Verlegen der Leitungen oder Herstellen von Schlitzen und Aussparungen natürlich in Eigenleistung zu erstellen. Auch das spätere schließen dieser Öffnungen kann der Bauherr selbst durchführen.

Verschiedene Bauernhäuser
Verschiedene Bauernhäuser in Deutschland finden

Dach- und Fassadenarbeiten:

Die Dach- und Fassadenarbeiten an einem Bauernhaus bedürfen zumindest einem gelernten Vorarbeiter (besser zwei) die sich mit dem Aufbau und der Ausführung der Unterkonstruktionen auskennen. Es gibt dabei Tätigkeiten wie zB. das Einteilen der Dachziegel, die kein Ungeübter machen sollte. Außerdem können die Fachleute gleich beratend beim benötigten Gerüstbau zur Seite stehen.

Putz- und Malerarbeiten:

Wenn man die Wände und Decken geputzt werden sollen, so macht man dies besser nicht in Eigenleistung. Zum Ersten soll die Oberfläche gerade sein, und zum Anderen gibt einem das Material nur eine bestimmte Verarbeitungszeit vor. Das heißt, das hierbei auch zügig gearbeitet werden muss. Benutzt man allerdings Gipskartonplatten so ist mit Geschick und Kenntnis der grundlegenden Verarbeitungsrichtlinien auch in Eigenleistung am Ausbau des Bauernhauses was zu machen.
Malerarbeiten sind grundsätzlich die typische Eigenleistung. Mit ein wenig Beratung im Baumarkt ist in der Regel immer ein gutes Resultat zu erzielen.

Fussboden- und Estricharbeiten:

In einem Bauernhaus würde ich nicht unbedingt einen feucht eingebauten Estrich wählen sondern einen Trockenestrich. Dieser bringt weniger Wasser beim Einbau mit. Und der zweite Vorteil ist, dass man diesen auch sehr gut in Eigenleistung einbauen kann. Wenn man sich ein wenig im Baumarkt schlau macht, was zu beachten ist, sind die Trockenestrichplatten leicht zu verlegen.

Interessante Links zu Bauernhaus:
  • http://www.bauernhausmuseum-wolfegg.de/